Imagefilm für die Gemeinde Zollikofen: Wie aus einem Freiwilligen-Projekt ein modernes Portrait wurde
Der letzte Film der Gemeinde war von 2019. Zollikofen wollte zeigen, wie vielfältig die Gemeinde heute wirklich ist, mit Menschen, die freiwillig mitmachten, nicht mit Schauspielern.
Die Ausgangslage
Der letzte Film der Gemeinde stammte aus 2019. Zollikofen wollte zeigen, wie vielfältig die Gemeinde heute ist, mit echten Menschen statt Schauspielern. Dazu gewann die Gemeinde viele Freiwillige, innerhalb und ausserhalb der Verwaltung, auch Kinder.
„Das Besondere an diesem Filmprojekt war wohl, dass wir viele verschiedene Personen in- und ausserhalb der Gemeinde dafür gewannen, freiwillig daran mitzuwirken. Das fehlende Eigeninteresse am Projekt bzw. die Abwesenheit von Selbstvermarktung hat wesentlich zur Leichtigkeit und zur Authentizität des Films beigetragen.“
Nicole Gempeler, Projektverantwortliche, Gemeinde Zollikofen
Organisatorisch war das anspruchsvoll: mehrere Standorte, viele Beteiligte, ein Zeitplan, der für Freiwillige zumutbar bleiben musste. Wie das im Detail gelingt, erzähle ich im Blogartikel dazu.
Der fertige Imagefilm
Die Lösung: Planung, die den Unterschied machte
Damit das funktioniert, brauchte es eine sehr genaue Planung der einzelnen Szenen — eine Planungstiefe, die für die Gemeinde anfangs nicht selbstverständlich war, sich im Nachhinein aber als entscheidend erwies:
„In der Umsetzungsphase hat sich dann die für mich nicht von Anfang an nachvollziehbare, sehr genaue Planung der Szenen als grosses Plus erwiesen: Dadurch konnten wir einen straffen Zeitplan einhalten. Das war nicht nur aus Budgetgründen nützlich, sondern stellte sicher, dass die Einsätze für freiwillig Mitwirkende zumutbar waren und die Laune — auch bei Kindern — sehr gut blieb.“
Nicole Gempeler
Genauso wichtig wie die Planung war der Umgang mit den Menschen vor der Kamera:
„Der unkomplizierte, humorvolle und achtsame Umgang mit den Menschen beim Filmen war das Wichtigste — denn wenn Menschen sich vor der Kamera wohlfühlen oder sie gar nicht bemerken, ist dies direkt sicht- und spürbar in den einzelnen Szenen.“
Nicole Gempeler
Ehrliches Fazit statt Erfolgszahlen
Bei einer Gemeinde lassen sich Ergebnisse eines Imagefilms nur schwer in Zahlen fassen. Nicole Gempeler ist dazu offen:
„Da Zollikofen ausser X keine Social-Media-Kanäle bewirtschaftet und der Film auf der Website nicht auf der Homepage auftaucht, ist er meiner Meinung nach etwas zu wenig sichtbar. Zudem wurde er zur falschen Zeit — kurz vor Weihnachten, wenn die Aufmerksamkeit auf so vieles andere gerichtet ist — publiziert. Das würde ich bei einem ähnlichen Projekt in Zukunft anders machen.“
Nicole Gempeler
Mehr zu diesen Learnings im Blogartikel.
Trotz der Learnings zum Timing bleibt das Fazit zur Zusammenarbeit klar:
„Wir würden jederzeit gern wieder mit Susann zusammenarbeiten. Ihr Ansatz hat sich bewährt.“
Nicole Gempeler
Das ganze Interview mit Nicole Gempeler
Häufige Fragen rund um Imagefilme mit Freiwilligen
Wie plant man einen Imagefilm mit vielen Freiwilligen?+
Genügend Vorlaufzeit einrechnen und das Arbeitspensum in der Planungs- und Drehphase an die Verfügbarkeit der Mitwirkenden anpassen, besonders wenn Kinder dabei sind.
Was kostet ein Imagefilm für eine Gemeinde?+
Der Aufwand hängt stark von der Anzahl Standorte und Mitwirkenden ab. Ich erstelle vorab immer eine transparente Offerte mit Zeitplan.
Wann sollte ein Imagefilm veröffentlicht werden?+
Nicht kurz vor Feiertagen oder in Phasen mit viel anderer Aufmerksamkeit, sonst verpufft die Sichtbarkeit, wie das Beispiel Zollikofen zeigt.
Kann ein Imagefilm mit Freiwilligen genauso authentisch wirken wie mit Profis?+
Oft sogar authentischer, weil niemand sich selbst vermarkten will und das Ergebnis dadurch echter wirkt.
Planst du ein ähnliches Projekt für deine Gemeinde oder dein Unternehmen?
Lass uns über deine Ausgangslage sprechen.