Preise verstehen
Was kostet gute Foto- und Videoproduktion?
Die ehrliche Antwort: Das hängt nicht nur von der Zeit vor Ort ab. Hier erfährst du, welche Entscheidungen dein Budget verändern, was in eine transparente Offerte gehört und wie du unnötigen Aufwand vermeidest.
Die kurze Antwort
Warum wir keinen Pauschalpreis nennen
Eine seriöse Offerte beginnt nicht mit einer Zahl, sondern mit dem Ziel: Was soll am Ende entstehen und wo soll es wirken? Ein einzelnes Portrait, eine Bildwelt für mehrere Kanäle, eine Event-Reportage und eine Videoproduktion können ähnlich lange vor Ort dauern und trotzdem völlig unterschiedlichen Aufwand verursachen.
Die folgenden Beispiele geben dir eine konkrete Orientierung. Nach einem kurzen Briefing erhältst du eine verständliche Offerte mit klar ausgewiesenen Leistungen, Optionen und Nutzungsrechten.
Drei konkrete Preisbeispiele
Damit du den Umfang einordnen kannst: drei typische Szenarien aus unseren Bereichen Foto, Video und Workshops.
Mitarbeiterportraits für ein Team
Ein Termin, ein einheitliches Setup
Beispielumfang: 20 Mitarbeitende werden nacheinander mit demselben Licht- und Hintergrundaufbau fotografiert.
Enthalten sind Vorbereitung und Checkliste, mobiles Studio, Shooting, Auswahl, professionelle Retusche eines Portraits pro Person sowie die Lieferung in zwei Auflösungen.
Was den Preis verändert: Teamgrösse, zusätzliche Settings, Hintergrundwechsel, Anfahrt und Gruppenfotos. Weitere bearbeitete Bilder: CHF 40–50 pro Bild.
Kompaktes Firmenvideo
Rund eine Minute, klarer Einsatzzweck
Beispielumfang: Ein kompaktes Firmen- oder Erklärvideo mit klarer Botschaft und überschaubarem Dreh.
Enthalten sind Zielklärung, Konzept beziehungsweise Treatment, Planung, Drehtag, Schnitt, Audio- und Farbkorrektur sowie eine Feedbackrunde.
Was den Preis verändert: mehrere Locations, viele Beteiligte, zusätzliche Drehtage, aufwendige Animationen sowie weitere Sprach- und Untertitelversionen.
Smartphone-Workshop fürs Team
Praxis direkt in eurem Unternehmen
Beispielumfang: Ein drei- bis vierstündiger Foto-Workshop zu Bildaufbau, Licht und praktischen Übungen mit den eigenen Smartphones.
Ein ganztägiger Video-Workshop mit Story, Aufnahme, Ton und Schnitt liegt bei rund CHF 2'400.
Was den Preis verändert: Dauer, Gruppengrösse, Foto oder Video, Kombination beider Themen und gewünschte Nachbetreuung.
Diese sechs Faktoren verändern den Preis fast immer
Ziel und Verwendung
Website, Social Media, Stelleninserat, Geschäftsbericht oder bezahlte Kampagne stellen unterschiedliche Anforderungen an Motive, Formate und Nutzungsrechte.
Umfang und Varianten
Wie viele Personen, Motive, Räume, Produkte, Videos und Ausgabeformate werden gebraucht? Ein klar priorisiertes Kernset ist effizienter.
Vorbereitung und Konzept
Briefing, Motivliste, Drehplan, Location-Scouting und Koordination passieren vor dem Produktionstag und verhindern Leerläufe und Nachdrehs.
Produktion und Logistik
Locations, Licht, Ton, Drohne, Spezialtechnik, Reisen und parallele Programmpunkte bestimmen den Aufwand vor Ort.
Auswahl und Nachbearbeitung
Bildauswahl, Retusche, Videoschnitt, Ton, Untertitel, Animationen, Korrekturrunden und Exporte gehören zur Arbeit nach dem Termin.
Timing und Team
Expresslieferung, enge Zeitfenster oder mehrere Perspektiven können zusätzliche Personen und priorisierte Nachbearbeitung erfordern.
Je nach Leistung zählt etwas anderes
Mitarbeiter- und Teamfotos
Anzahl Personen, Settings, Ort, Bildlook und Retusche bestimmen den Aufwand.
Image- und Unternehmensfotos
Anzahl Motive und Locations, Konzept, Koordination und geplante Kanäle sind zentral.
Event-Reportage
Dauer, parallele Programmpunkte, eine zweite Person und schnelle Lieferung verändern den Preis.
Videoproduktion
Konzept, Drehorte, Filmlänge, Formate, Ton, Animation und Korrekturen bestimmen den Umfang.
Smartphone-Workshop
Gruppengrösse, Dauer, Übungen, Ort und Nachbetreuung bestimmen den Rahmen.
Laufender Social-Media-Content
Produktionsrhythmus, Foto- und Videoanteil, Formate, Themenplanung und Menge verändern den Aufwand.
Offerte verstehen
Was sollte in einer transparenten Offerte stehen?
Du solltest nicht nur eine Endsumme erhalten, sondern erkennen können, was darin enthalten ist und welche Punkte optional sind.
- Vorbereitung, Beratung und Konzept
- Produktion vor Ort inklusive Team und Technik
- Bildauswahl, Bearbeitung oder Videoschnitt
- Formate, Versionen und Korrekturrunden
- Liefertermin und Übergabe
- Nutzungsrechte und Kanäle
- Reise, Spezialtechnik und Zusatzleistungen
Optionen wie Location-Scouting, Styling, zweite Foto- oder Videoperson, Drohne, aufwendige Retusche, Animation oder Expresslieferung werden separat ausgewiesen.
Aufwand vergleichen
Welche Entscheidungen machen ein Projekt einfacher oder aufwendiger?
Ein Setting statt vieler Umbauten: Gleichbleibendes Licht, Hintergrund und Ort machen die Produktion effizienter.
Gebündelte Produktion statt einzelner Termine: Foto, Video und Formate gemeinsam zu planen reduziert Vorbereitung und Anreise.
Klare Pflichtmotive statt offener Wunschliste: Prioritäten verhindern ungenutzte Bilder.
Standardlieferung statt Express: Eine realistische Frist hält Auswahl und Bearbeitung planbar.
Definierte Nutzung statt «für alles»: Bekannte Kanäle und Formate vermeiden unnötige Varianten.
Vergleiche Offerten deshalb immer nach Vorbereitung, Ergebnissen, Bearbeitung, Rechten und Korrekturen, nicht nur nach der Endsumme.
Budget sinnvoll einsetzen
So vermeidest du unnötigen Aufwand
- Definiere zuerst Ziel und Kanäle, erst danach die Menge.
- Erstelle eine Liste mit Muss-, Soll- und Kann-Motiven.
- Bündle Personen, Räume und Formate sinnvoll.
- Bereite Locations, Produkte und Beteiligte vor.
- Bestimme intern eine Person für Entscheidungen und Feedback.
- Plane Freigaben und Lieferfristen realistisch.
- Nenne offen deinen Budgetrahmen, damit wir Wirkung priorisieren können.
Ein klares Briefing spart nicht an Qualität. Es lenkt die verfügbare Zeit in Material, das du tatsächlich einsetzen kannst.
So entsteht deine Offerte
Kurz, nachvollziehbar und ohne Überraschungen auf der Rechnung.
- 1Schritt 1
Ziel klären
Wir besprechen, was entstehen soll, für wen und auf welchen Kanälen es eingesetzt wird.
- 2Schritt 2
Aufwand eingrenzen
Wir priorisieren Motive und Formate und klären Personen, Locations, Technik, Bearbeitung, Rechte und Termin.
- 3Schritt 3
Leistungen offen ausweisen
Du erhältst eine Offerte mit enthaltenen Leistungen, sinnvollen Optionen und klaren Annahmen.
- 4Schritt 4
Änderungen transparent halten
Ändern sich Umfang oder Termin, sprechen wir die Auswirkungen vorher ab.
Häufige Fragen zu unseren Preisen
Warum gibt es nicht für alles einen festen Paketpreis?+
Motive, Personen, Locations, Technik, Bearbeitung, Formate, Nutzungszweck und Lieferfrist verändern den Umfang. Die Beispiele geben Orientierung; nach einem kurzen Briefing erhältst du eine konkrete Offerte.
Könnt ihr mit einem festen Budgetrahmen arbeiten?+
Ja. Wir priorisieren die Motive und Formate mit der grössten Wirkung und zeigen, welche Optionen später ergänzt werden können.
Was ist in einer Offerte enthalten?+
Vorbereitung, Produktion, Team und Technik, Auswahl und Bearbeitung, Lieferumfang, Frist und Nutzungsrechte werden ausdrücklich ausgewiesen.
Warum unterscheiden sich Offerten trotz ähnlicher Dauer vor Ort?+
Ein grosser Teil der Arbeit entsteht vor und nach dem Termin: Konzept, Koordination, Retusche, Schnitt, Ton, Versionen und Korrekturen.
Wie kann ich Angebote sinnvoll vergleichen?+
Prüfe Lieferumfang, bearbeitete Ergebnisse, Formate, Nutzungsrechte, Vorbereitung, Korrekturen, Reise, Lieferfrist und mögliche Zusatzkosten.
Welche Angaben braucht ihr für eine erste Einschätzung?+
Projektart, Ziel, Kanäle, wichtigste Motive oder Formate, Personen und Locations, Termin, Lieferfrist und Budgetrahmen.
Du musst noch nicht alles fertig geplant haben.
Schick uns Ziel, Termin und groben Umfang. Gemeinsam finden wir heraus, was du wirklich brauchst und was du dir sparen kannst.