Was kostet ein professionelles Imagefoto-Shooting für mein KMU?

Was kostet ein Imagefoto-Shooting wirklich? Wir erklären transparent, welche Faktoren den Preis beeinflussen, damit du realistisch planen kannst.

Was kostet das eigentlich? Diese Frage stellen sich viele Schweizer KMU, bevor sie sich für ein Imagefoto-Shooting entscheiden. Verständlich, denn Preise für Fotografie sind selten transparent kommuniziert. In diesem Beitrag erklären wir ehrlich, welche Faktoren den Preis eines Imagefoto-Shootings beeinflussen und wie du die Investition realistisch einschätzen kannst.

Die falsche Frage

Was kostet ein Fotoshooting? ist meist der erste Satz. Aber sie ist, so ehrlich müssen wir sein, die falsche Einstiegsfrage. Denn der Preis eines Shootings hängt nicht von einer fixen Stundentarif-Liste ab, sondern von dem, was gebraucht wird: Wie viele Motive? Für welche Kanäle? In welchem Zeitrahmen?

Ein Angebot, das pauschal ab CHF 500 verspricht, ohne den Bedarf zu kennen, ist meistens kein seriöses Angebot. Was dir wirklich weiterhilft: zu verstehen, welche Faktoren den Preis beeinflussen, damit du Offerten richtig einordnen kannst.

5 Faktoren, die den Preis eines Imagefoto-Shootings beeinflussen

1. Vorbereitung und Planung

Ein professionelles Shooting beginnt lange vor dem eigentlichen Shootingtag. Konzept, Briefing, Locationsuche, Absprachen mit beteiligten Personen: Dieser Aufwand ist im Preis inbegriffen und oft unterschätzt. Je klarer das Briefing, desto effizienter das Shooting.

2. Umfang und Anzahl Motive

Wie viele Einsatzbereiche sollen abgedeckt werden? Ein Mitarbeiterportrait für die Team-Seite ist etwas anderes als ein Shooting, das gleichzeitig Website-Header, Social-Media-Content, Bewerbungsunterlagen und Messestand bespielt. Mehr Motive bedeuten mehr Shootingzeit und mehr Nachbearbeitung.

3. Location und Logistik

Shooting im eigenen Betrieb? Oder an einem externen Ort, der eigens gesucht und koordiniert werden muss? Mit natürlichem Licht oder mit Studiolicht? Jede dieser Entscheidungen beeinflusst den Aufwand und damit den Preis.

4. Nachbearbeitung und Bildkorrekturen

Nach dem Shooting beginnt die Arbeit am Bild: Belichtung, Farbe, Retusche, Exportformate für verschiedene Kanäle. Dieser Schritt ist zeitintensiv und wird im Angebot oft nicht transparent ausgewiesen. Frag explizit danach.

5. Nutzungsrechte und Verwendungszweck

Sind die Bilder für interne Kommunikation gedacht? Für die öffentliche Website? Für bezahlte Werbung? Je nach Verwendungszweck können Nutzungsrechte den Preis massgeblich beeinflussen. Eine transparente Vereinbarung schützt beide Seiten.

Was bedeutet das für dich als KMU?

Du musst kein Fotografiestudium absolviert haben, um eine Offerte richtig einzuordnen. Was hilft: Komm mit einem klaren Verwendungszweck in das erste Gespräch. Wo sollen die Bilder eingesetzt werden? Welche Motive braucht ihr unbedingt? Was ist nachrangig?

Ein gutes Erstgespräch mit einer Fotografin oder einem Fotografen klärt in 20 Minuten, was wirklich gebraucht wird und was nicht. Das spart dir Geld und uns Missverständnisse.

Sinnvolle Bildmotive und Kosten für das Imagefoto-Shooting deines KMU klären

Weiss du noch nicht genau, was du brauchst?

Genau das ist der beste Ausgangspunkt. In einem kurzen Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Bildmotive für dein KMU wirklich Sinn machen.