Susann Heuing

Wenn ein Produkt eine Geschichte braucht: redaktionelle Fotografie für Kundenmagazine

Was macht ein Bild print- und onlinetauglich — und warum ist der redaktionelle Ansatz bei Produkteinführungen oft stärker als klassische Werbefotografie?

Was macht ein Foto print- und onlinetauglich? Das sollten KMUs bei Produktreportagen wissen

Du hast ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung, einen neuen Prozess — und willst das im Kundenmagazin kommunizieren. Oder auf der Website. Oder beidem. Die Frage, die viele KMUs dann stellen: Reichen normale Produktfotos? Oder braucht es etwas anderes?

Die Antwort ist: Es kommt darauf an, was die Bilder leisten sollen. Und ob sie von Anfang an für alle Kanäle geplant werden.

Evolon Fotoshooting Lyss Bern

Redaktionell vs. Werbefotografie: Was ist der Unterschied?

Klassische Produktfotografie zeigt das Objekt so perfekt wie möglich — weisser Hintergrund, perfekte Ausleuchtung, kein Kontext. Das funktioniert für Online-Shops und Prospekte gut.

Redaktionelle Fotografie macht etwas anderes: Sie zeigt das Produkt in der Realität. Im Einsatz. In den Händen eines Menschen. In einem Raum, der Kontext gibt. Das ist die Bildsprache von Kundenmagazinen, Jahresberichten und Firmenzeitschriften — und sie wirkt glaubwürdiger, weil sie nicht wirbt, sondern zeigt und erklärt.

Evolon Fotoshooting Lyss

Beim Smart-Meter-Shooting für Evolon AG in Lyss ging es genau darum: nicht das Gerät isoliert zeigen, sondern den Rollout. Den Techniker, der es bringt. Den Zählerkasten, in dem es hängt. Den Moment der Installation. Das erklärt das Produkt besser als jeder Fliesstext — und funktioniert sowohl im gedruckten Magazin als auch auf der Website.

Print und Online: zwei Kanäle, ein Shooting

Viele KMUs beauftragen ein Shooting — und merken danach, dass die Bilder nicht für alle Kanäle taugen. Die Druckerei will CMYK und 300 dpi. Die Website braucht RGB und kleinere Dateigrössen. Das Magazin verlangt Querformat mit Luft für Text. Instagram will quadratisch oder hochkant.

Das ist kein Problem, das du als Unternehmen lösen musst — es muss aber von Anfang an Teil der Planung sein. Ein sauber geplantes Shooting liefert alle Varianten: hochauflösend für Print, optimiert für Digital, in verschiedenen Bildausschnitten für unterschiedliche Formate. Einmal produziert, mehrfach nutzbar.

Bildkomposition: der unterschätzte Faktor

Auflösung und Farbprofil sind Technik — die kläre ich im Hintergrund. Was viele unterschätzen: die Komposition. Ein Bild, das als Magazin-Doppelseite geplant ist, funktioniert auf dem Smartphone womöglich gar nicht. Deshalb lohnt es sich, vor dem Shooting zu definieren, wo die Bilder erscheinen sollen — und dann entsprechend zu schiessen: mit Luft für Text, in verschiedenen Seitenverhältnissen, mit Nahaufnahmen für digitale Kanäle und weiten Shots für Print.

Was das konkret bedeutet

Wenn du ein neues Produkt einführst, einen Prozess kommunizieren willst oder dein Kundenmagazin mit starken Bildern ausstatten möchtest: Der redaktionelle Ansatz ist fast immer die stärkere Wahl gegenüber isolierten Produktfotos. Er kostet nicht mehr — er braucht nur ein klareres Briefing zu Beginn.

Und das Briefing erarbeite ich gemeinsam mit dir. Das ist kein Zusatzaufwand — das ist der Unterschied zwischen Bildern, die auf einem Kanal funktionieren, und Bildern, die auf allen funktionieren.

Redaktionelle Produktfotografie für KMUs Evolon

Du planst ein Shooting für dein Kundenmagazin oder deine Website?

Sag mir, was du kommunizieren möchtest — ich zeige dir, wie wir daraus Bilder machen, die auf allen Kanälen funktionieren. Kostenloses Erstgespräch, kein Verkaufsgespräch.